Science + Fiction

Projektarbeit mit David Bregenzer, Juan Dietz, Laura Jäckle und Katja Meile

subjektive

zeit

digitale&analogeauseinander

setzungsmöglichkeiten

interaktiverrundgang

actionbound


Fotografie: Raphael Hünerfauth


Interaktiver Rundgang mit der Smartphone App Actionbound                               durch die Kunstausstellung des Science + Fiction Festivals 2019

Science + Fiction Festival

Das Science + Fiction Festival als Wissensfestival versucht zu einem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln Zugänge zu ermöglichen. Dazu gehören Präsentationen, Diskussionsrunden, Workshops, Filmvorführungen, Lesungen, Pub Quiz, Konzerte und auch eine Kunstausstellung. Die 2019 Ausgabe des Festivals beschäftigte sich in den Räumen des Sommercasino Basel (SoCa) während drei Tagen mit dem Thema der Zeit.

Die Kunstausstellung des Science + Fiction Festivals im unteren Clubbereich des Sommercasinos enthielt sechs Kunstpositionen, welche Zeit aus unterschiedlichen Perspektiven (Stress, Zeit im Alltag, Zukunftsvorhersagen, Vergangenheit/ Träumen, Zeitkapseln, Zeit sichtbar machen) mit einer Vielzahl an gestalterischen Möglichkeiten (Audio-, Videoinstallationen, 3 dimensionale Arbeiten) thematisierten.

                                     Abschnitt "Denk mal"

Abschnitt "Denk mal" | Fotografie: Raphael Hünerfauth


Interaktiver Rundgang

David Bregenzer, Juan Dietz, Laura Jäckle, Katja Meile und ich (als Projektleiter) entschieden uns mit der Applikation Actionbound, eigentlich eine App zum Erstellen von Schnitzeljagden, einen interaktiven Rundgang durch die Ausstellung auf dem Smartphone zu gestalten. Zu jedem Kunstwerk, sowie zu ausgewählten Orten in und um das Gebäude wurden Abschnitte gestaltet, welche frei wählbar und nicht linear durchgespielt werden mussten. Jeder Abschnitt enthielt die Absicht, die Besuchenden zunächst an den Ort zu führen, sich mit dem jeweils Vorgefundenen sinnlich auseinanderzusetzen, um dann Fragen und/oder Aufforderungen zu erhalten zum Thema der subjektiven Zeitempfindung im erweiterten Zusammenhang mit dem Kunstwerk oder dem Ort. Wichtig war uns dabei die Planung der Aufmerksamkeit der Besuchenden. Dafür konzipierten wir Aufforderungen und Anregungen, welche bewusst die direkte sinnliche Auseinandersetzung mit der Kunstausstellung beinhaltete.

Nebst den digitalen Gestaltungsmöglichkeiten des Smartphones (Text-, Bild-, Ton-, Videoproduktion) wurden auch analoge Gestaltungsmöglichkeiten, wie ein Skizzenbuch und kleine Kärtchen, sowie Gegenstände wie zum Beispiel eine Glückskeksbox oder eine Zeitkapsel in der Ausstellung platziert und somit in den Rundgang integriert. Der Rundgang konnte während der gesamten Dauer des Festivals gemacht werden; zu jeweils kommunizierten Zeiten war das Vermittlungsteam zur Unterstützung und zum Austausch vor Ort.

                 Abschnitt "Zeit sehen"

Einträge ins Skizzenbuch zum Abschnitt "Zeit sehen"


                                                   QR-Code zum Rundgang